Auch wenn es für mich…

….unsagbar schwer ist und der große Hund überall und bei allem fehlt – der kleine Hund will beschäftigt werden. Also haben wir heute ein Abenteuer erlebt und sind Straßenbahn gefahren. Mit einem tollen Ziel – wir haben Fred von der Arbeit abgeholt. 🙂

Von zu Hause aus laufen wir erstmal ein bisschen, damit sich Banu austoben kann. Die Straßenbahn ist dann voller als gedacht, aber ich bekomme trotzdem einen Sitzplatz, an dem Banu nicht im Weg ist und ich keine Angst haben muss, dass ihr im Gedränge jemand auf Pfoten oder Rute tritt. Die Fahrt mit der Straßenbahn klappt recht gut, auch wenn ich alle Hände voll zu tun habe, das aufgeregte Hibbelchen zu beruhigen. Aber eben aufgeregt, nicht ängstlich. Trotzdem bin ich froh, als wir unsere Zielhaltestelle erreichen und aussteigen, damit das kleine Energiebündel sich wieder bewegen kann.

Wir laufen die letzten Meter bis zum Bürogebäude und ich frage erstmal vorsichtig am Empfang nach, ob ich mit dem Hund in der Gäste-Ecke am Empfang warten darf. Dummerweise habe ich den Autoschlüssel zu Hause vergessen, sonst hätte ich Banu ins Auto packen können. Aber alles gut, wir dürfen am Empfang warten und Banu benimmt sich vorbildlich, liegt zwischendurch sogar entspannt auf der Seite.
Irgendwann berichtet mir eine der Damen vom Empfang, dass sie gerade mal bei Fred in den Schulungsraum geschaut hat (er gibt heute Training, also kein „normaler“ Arbeitstag), weil da die Türe schon offen wäre – er hätte gesagt, sie wären mit der Schulung fertig. Sie sagt mir auch, dass ich gerne mit Banu in den Schulungsraum dürfe, es wären nur noch zwei Teilnehmer drin. Ich bin gespannt, ob wir es schaffen uns dem Raum geräuschlos zu nähern oder ob uns der kleine Hund vorher durch Bellen oder Fiepen verrät….

Es klappt, der Teilnehmer der nahe der Tür sitzt sieht mich und meint „oh, den Hund kenn ich von Fotos“. 😀 Fred ist am Dozentenplatz hochkonzentriert und nimmt mich nicht wahr, also leine ich Banu ab und schicke sie in den Raum. Sie findet allerdings erstmal alles andere interessanter und läuft in die falsche Richtung. 😀 Es gelingt mir, sie unauffällig nach vorne zu schicken und Fred ist sehr überrascht, als sie plötzlich unter der ersten Tischreihe auftaucht.
Seine Mitarbeiter / Kursteilnehmer freuen sich auch, den kleinen Hund kennen zu lernen und Banu wird erstmal ausgiebig gestreichelt.

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